Marena Whitcher‘s Shady Midnight Orchestra

Avant-garde Pop, Ghost Jazz

Lineup

Marena Whitcher Komposition, Gesang, Gitarre, Glasharfe
Nils Fischer Bassklarinette, Sopransaxophon
Lisa Hasler Gesang, toys
Marina Sobyanina Gesang, toys
Luzius Schuler Klavier
Maximilian Grossenbacher Kontrabass
Nicolas Stocker Schlagzeug, Glockenspiel

Gespenster und Geister spuken durch die verschiedensten Epochen, Kulturen und Kunstsparten. Auch Marena Whitcher ist fasziniert von diesen zeitlosen Wesen, die sich ruhelos zwischen Leben und Tod, zwischen Trauer und Euphorie, zwischen Qual und Intrige bewegen. Genau diese Gegensätzlichkeiten geben in Marenas persönlicher Geisterstudie den Ton an: Mit ihrem erfinderischen Geist komponiert sie poetischen Jazz und avantgardistischen Pop, der ausbricht aus den üblichen Schemen – und den Whitcher eigenwillig inszeniert: mit drei Stimmen, Bassklarinette, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug und allerlei Kuriositäten aus dem Klangkabinett wie eine Musikdose, ein kaputtes Diktiergerät oder eine Glasharfe.

Im Vordergrund dieses Gespensterjazz stehen dabei die Geschichten, die Marena mit ihren wandelbaren Stimmen erzählt. Geschichten, in denen tanzende Skelette, auf immer und ewig vereiste Soldaten und ein stranges Ozean-Kind erscheinen und die die Zuhörer gefangen nehmen.

Auf „Ghostology“ spannt Marena Whitcher’s Shady Midnight Orchestra die Bögen nicht nur innerhalb der Stücke, sondern sie verwebt Momente der Improvisation, der Geschichtenerzählung und des bizarren Spektakels zu einem Gesamtkunstwerk. Ein Gesamtkunstwerk, das das Abenteuer feiert und das Unbekannte grüsst.

 

Auswahl Pressestimmen

(Marena Whitcher) legt nun ein Debüt vor, das vor Originalität geradezu übersprudelt. Da singen die Glasharfen, es klimpern die Spieldosen, da wird Dada probiert, Chorgesang, Theatralik, Übermut, Draufgängertum, Melancholie, Improvisation, Avantgarde und Geister-Jazz. Nichts für schwache Nerven also. (ane), Der Bund

Die Gattung des Konzeptalbums ist im Jazz selten anzutreffen. Marena Whitcher hat auf ”Ghostology” ausdrucksstarke Kompositionen kohärent zu einer albumfüllenden Geschichte verbunden und bringt dabei ihre ganz eigene Welt mit einem kuriosen Haufen von verspielt-düsteren und traurigschönen Figuren zum Tanzen. Christoph Turnherr, JAZZ’N’MORE

Marena Whitchers Musik ist Bild. Ihr Zugang zur Bühne, zur Musik, zu sich selbst, zu Zuhörerinnen und Zuschauern erinnern daran, dass wir darin übereingekommen sind, Musik auch als Ritual in den Bereich des Spiels zu stellen: sie erinnert uns daran, dass wir Musik spielen.  (…) Sie spielt mit uns und mit all den Bildern, Codes, Geräuschen, Klangmateria-lien, die wir einer „Jazzsängerin“ gerne anheften möchten (…). Lennart Dohms, Kunstpreis Akademie der Künste Berlin

The compositions are intricately composed, taking exquisite care in every single detail. Dense textures are delivered in a hauntingly beautiful narrative that evokes a musical similarity to Tim Burton’s visual quirkiness. Her ability shines through everything, and one senses a devoted effort in each note. Mischa Mathys, The Formant, Dear Velvet